Diagnostik und Kognitive Neuropsychologie

 

Forschungspraktika, Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten

Wir bieten Ihnen studienbegleitende Forschungspraktika, Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten. Mögliche Themen sind derzeit:

 

  • Neurokognitive Grundlagen der Zahlenverarbeitung und des Rechnens bei Erwachsenen
    Welche Komponenten der Zahlenverarbeitung werden in welchem Gehirnareal verarbeitet?
    Während des Lösens von numerischen Aufgaben kann man die Gehirnaktivität in bestimmten Bereichen des Gehirns mithilfe von Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) messen. Durch transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist es sogar möglich, spezifischen Einfluss auf die Gehirnaktivität zu nehmen, während Rechenaufgaben gelöst werden. Dies erlaubt nicht nur korrelative, sondern vielmehr auch kausale Zusammenhänge zwischen Gehrinaktivität und Zahlenverarbeitung zu aufzudecken.
    Ansprechpersonen: Christina Woitscheck, Hans-Christoph Nuerk
  • Neurokognitive Grundlagen der Zahlenverarbeitung und des Rechnens bei Kindern und Jugendlichen
    Wie entwickeln sich die Gehirnfunktionen bei arithmetischem Lernen?
    Mithilfe der Methoden Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) und Elektroenzepalographie (EEG) kann während der Bearbeitung numerischer Aufgaben untersucht werden, wie sich das entwickelnde Gehirn bei Kindern und Jugendlichen im Gegensatz zum Gehirn eines Erwachsenen verhält. Außerdem lässt sich durch Interventionsstudien feststellen, wie sich die Gehirnaktivität durch arithmetisches Training verändert.
    Ansprechpersonen: Christina Woitscheck, Mojtaba Soltanlou
  • Neurokognitive Grundlagen von verkörperlicht (embodied) räumlich-numerischem Lernen
    Welche neuronalen Korrelate finden sich für eine verkörperlichte Bearbeitung räumlich-numerischer Aufgaben? Welche neuronalen Prozesse liegen einem verkörperlicht räumlich-numerischen Lernprozess zu Grunde?
    Während sowohl fMRT als auch EEG sehr bewegungssensitive bildgebende Verfahren sind,  stellt NIRS (Nahinfrarotspektroskopie) eine günstige Alternative da, um auch neurokognitive Paradigmen zu untersuchen, die aktive Körperbewegungen beinhalten. Sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern kann somit mit Hilfe von NIRS untersucht werden, welche Prozesse spezifischen verkörperlichten Trainings (z.B. Zahlenstrahltrainings am SMART-Board) bzw. verkörperlichtem räumlich-numerischen Lernen zugrunde liegen.
    Ansprechpersonen: Julia Bahnmüller
  • Mathematische und linguistische Faktoren beim Lösen von Textaufgaben
    Kognitive und sprachliche Fähigkeiten beim Lösen von Textaufgaben
    Differenzierung  der Faktoren und deren Wechselwirkung
    Methoden: Eye-tracking, behaviorale und linguistische Analysen
    Ansprechpartner: G. Daroczy, H.-C. Nuerk
  • Verkörperlichte Interventionen (Embodied Interventions) mit Hilfe neuer Medien für das Rechnen bei Kindern
    Wie kann körperliche Bewegung sinnvoll eingesetzt werden, um Kinder beim Erwerb numerischer Fertigkeiten zu unterstützen?
    Aktuelle Modelle der verkörperlichten Kognition (Embodied Cognition) gehen davon aus, dass alle mentalen Vorgänge von körperlichen Erfahrungen beeinflusst werden. Wir nutzen diese Beziehung gezielt für numerische Trainings, in denen Kinder körperlichen Bewegungen mit Zahlengröße in Verbindung setzen. Die Kinder nehmen bei diesen Trainings eine ganzkörperliche Eingabe vor, die durch ein digitales Medium, wie zum Beispiel eine digitalen Tanzmatte oder ein SMARTBoard, ermöglicht wird.
    Ansprechpersonen: Tanja Link, Ursula Fischer
  • Der Einfluss des Fingerrechnens auf mathematisch-numerische Prozesse bei Kindern und Erwachsenen
    Welche (neurokognitiven) Grundlagen gibt es und ist das Training von (systematischem) Fingerrechnen in der 1. Klasse nützlich beim Erlernen von mathematisch-numerischen Kompetenzen?
    Fingerrechnen und dessen Repräsentation beeinflusst den Umgang mit arabischen Zahlen. Es ist allerdings umstritten, ob Fingerrechnen im schulischen Alltag gefördert bzw. unterbunden werden sollte. Der Frage nach der Nützlichkeit des Fingerrechnens wurde im vergangenen Schuljahr mit insgesamt 21 Klassen im Rahmen einer Interventionsstudie nachgegangen. Dazu ist ein Follow-Up geplant, bei dem erneut die mathematisch-numerischen Kompetenzen gemessen und mit den Daten aus den vorangegangenen Testzeitpunkten verglichen werden sollen., um mögliche Langzeiteffekte zu erfassen Außerdem ist geplant, die neurokognitiven Grundlagen des Fingerrechnens bei Kindern und Erwachsenen mit Hilfe von Nahinfrahrotspektoskopie (NIRS) zu untersuchen.
    Ansprechpersonen: Mirjam Wasner, Hans-Christoph Nuerk
  • Konnektionistische und mathematische Modelle der Zahlenverarbeitung
    Wie werden mehrstellige Zahlen verglichen?
    Ziel der Modellierung ist es ein besseres Verständnis für die Verarbeitung von Zahlen zu gewinnen. Aus der Empirie gewonnen Modelle weisen meistens noch Lücken auf, die erst ersichtlich werden, wenn man versucht diese zu modellieren. Mithilfe von künstlichen neuronalen Netzwerken konnten bereits empirische Befunde zur Verarbeitung von mehrstelligen Zahlen (inkl. Dezimalzahlen), wie auch Effekte von kognitiver Kontrolle bei der Zahlenverarbeitung simuliert werden.
    Ansprechpersonen: Stefan Huber, Hans-Christoph Nuerk
  • Evaluation kompetitiver web-basierter Interventionsspiele für das Rechnen
    Wie gestaltet man motivierende Interventionsspiele für das Rechnen?
    Im Rahmen des Projekts „Implementation, neurokognitive Online Adaptation und Evaluation einer sozial-interaktiven web-basierten Lernplattform für Arithmetik“ im Rahmen des WissenschaftsCampus Tübingen werden kompetitive Lernspiele entwickelt. Zurzeit existieren nur wenige Spiele und sie wurden noch nicht systematisch evaluiert. Das Angebot soll deswegen systematisch ausgebaut und evaluiert werden. Siehe auch: dbwiscam.informatik.uni-tuebingen.de
    Ansprechpersonen: Stefan Huber, Mojtaba Soltanlou, Christina Woitscheck
  • Einfluss von Schlaf und Schlafstörungen auf neuropsychologische Fertigkeiten
    Sind Jugendliche mit Schlafstörungen in deren Aufmerksamkeitsprozessen und kognitiver Zahlenverarbeitung beeinträchtigt? Verbessern sich deren Aufmerksamkeitsleistungen sowie deren Leistungen in der kognitiven Zahlenverarbeitung nach dem Jugendlichen-Schlaftraining JuSt?
    Viele Jugendliche leiden unter Schlafstörungen, die Leistungseinbußen nach sich ziehen, was sich wiederum auf die schulischen Leistungen auswirken kann. Es werden verschiedenartige Aufmerksamkeitsprozesse und numerische Effekte bei schlafgestörten Jugendlichen vor sowie nach einem spezifischen Schlaftraining untersucht, um eine Veränderungsmessung zu ermöglichen. Des Weiteren werden dieselben Prozesse bei einer schlafgesunden Kontrollgruppe zum Vergleich erhoben.
    Ansprechpersonen: Vesna Milicevic, Hans-Christoph Nuerk

 

  • Augenbewegungsstudien zu mehrziffriger Zahlenverarbeitung und Rechnen (Grundrechenarten mit mehrstelligen Zahlen, Brüche, Dezimalzahlen etc.)
    Ansprechpersonen: Julia Bahnmüller, Stefan Huber
  • Gestörte Zahlenverarbeitung bei Erwachsenen
    Ansprechpersonen: Ursula Mihulowicz, Elise Klein, Hans-Christoph Nuerk

 

 

Detaillierte Informationen erhalten Sie bei den jeweiligen Ansprechpersonen.

 

Es ist weiterhin möglich, bei einigen unserer Kooperationspartnern in Absprache mit uns ein Auslandspraktikum zu machen. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an Prof. Dr. Nürk oder an einen der Mitarbeiter.

 

Zurück zur Hauptseite der Abteilung

Druckansicht schliessen