Klinische Psychologie und Psychotherapie

Kognitive und affektive Verarbeitung von Nahrungsstimuli bei der adoleszenten Anorexia und Bulimia nervosa

In mehreren Studien wurde gezeigt, dass bei Personen mit Anorexia Nervosa (AN) sowie bei Personen mit Bulimia Nervosa (BN) Veränderungen in der Aufmerksamkeit auf Nahrungsmittelreize vorliegen.

 

In der Studie werden aufrechterhaltende Prozesse bei adoleszenten Mädchen mit AN und BN mittels experimenteller Methoden untersucht. Dabei wird mit den Methoden der Elektroenzephalographie (EEG) und der Blickbewegungsmessung (Eye-Tracking) betrachtet, wie Mädchen mit einer dieser Diagnosen sowie Mädchen ohne Essstörung Nahrungsmittelreize verarbeiten und wie diese Verarbeitung verändert werden kann. Sowohl das EEG als auch die Eye-Tracking-Messung sind nicht invasiv und völlig schmerzfrei.

 

Für die Studie werden Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren mit AN oder BN sowie Mädchen ohne Essstörung gesucht.

Kontakt

 

Studieninteressentinnen sowie interessierte Eltern können sich bei Julia Nannt informieren.

 

E-Mail: julia.nannt[at]uni-tuebingen.de

 

Telefon: 07071 29-75623