Klinische Psychologie und Psychotherapie

Kognitive Verarbeitung von Essensstimuli bei der Binge-Eating-Störung

Mehrere Studien liefern Hinweise, dass die Belohnungssensitivität für Nahrungsmittelreize an der Aufrechterhaltung der Binge-Eating-Störung beteiligt sind. In der Studie erhalten Frauen und Männer mit der Diagnose einer Binge-Eating-Störung daher ein Nahrungsmittel-Expositionstraining à vier Sitzungen, das die Belohnungssensitivität für Nahrungsmittelreize reduzieren soll. Vor und nach dem Training werden anhand der Methode der Blickbewegungsmessung (Eye-Tracking), der Elektroenzephalographie (EEG) und von Reaktionszeitmessungen Untersuchungen durchgeführt, bei der den ProbandInnen verschiedene Nahrungsmittelreize dargeboten werden.

 

Während das Training ausschließlich Frauen und Männern mit der Diagnose einer Binge-Eating-Störung vorbehalten ist, werden für die Untersuchungen auch übergewichtige TeilnehmerInnen ohne Binge-Eating-Störungund normalgewichtige TeilnehmerInnen ohne BES gesucht.

Kontakt

 

Studieninteressentinnen können sich bei Dustin Werle informieren.

 

Telefon: 07071 29-75305

 

E-Mail: dustin.werle[at]uni-tuebingen.de